Ruby IDE

Endlich! Als begeisterter Ruby Entwickler habe ich – wie viele andere auch – leidvolle Erfahrungen auf der Suche nach einer brauchbaren Ruby IDE gemacht. Die Liste von freien! IDEs ist lang. Ob nun Standalone Projekte wie FreeRIDE oder Plugins wie RDT für Eclipse, keines war wirklich zufriedenstellend. Entweder war das Tool zu buggy, oder die Integration fehlte… schlußendlich blieb der simple, schnelle und unkomfortable Texteditor mit Syntax highlighting, und als höchstes der Gefühle: Code folding.

Seit kurzem gibt es jedoch Netbeans 6.1! Eher durch Zufall bin ich auf den “Eclipse Konkurrenten” gestoßen und habe mir die von Hause mitgelieferte Ruby Integration etwas näher angeschaut – mit Begeisterung!

Hier nur eine kurze Liste mit Features, die Netbeans mittlerweile zu meiner ersten Wahl zur Ruby Entwicklung gemacht haben:

  • Gems Manager - Grafische Oberfläche zur Verwaltung der installierten und verfügbaren Gems
  • Ruby Projekte und Ruby on Rails Projekte – Mit Anlage einer vernünftigen Verzeichnisstruktur (Templatebasiert)
  • Rake Integration – Unterstützung von Rakefiles. Auswertung des Rakefiles, ausführung von Tasks über das Kontextmenü im Projektbaum.
  • RDoc Integration – Erzeugung von RDoc aus dem Menü
  • Refactor – Gute Refactorvorschläge bei Auswahl von Code
  • Intellisense – Annähernd vollständiges Intellisense inkl. Methodendokumentation
  • … und alles was man sonst von einer guten IDE erwartet, wie z.B. Debugger, Versionsverwaltung, Task liste (TODOs), etc…

Fazit:

Was ich noch vermisse ist eine bessere Unterstützung (grafisch) von Unittests, Code Coverage (RCover) und eventuell CruiseControl.rb. Aber auch ohne diese Features ist Netbeans 6.1 absolut einen Blick wert. Die IDE ist intuitiv und bietet endlich das Gefühl einer integrierten und professionellen Umgebung.

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